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Bankchef erwägt Zinssenkungen bei Abschwächung des Arbeitsmarktes
Andrew Bailey, der Gouverneur der Bank of England, äußerte sich in einem Interview mit der Times zu seinen Erwartungen bezüglich der zukünftigen Zinspolitik. Er ist der Ansicht, dass der Kurs der Zinssätze in den kommenden Monaten tendenziell nach unten zeigen wird. Diese Einschätzung könnte erhebliche Auswirkungen auf die britische Wirtschaft und die Finanzmärkte haben, da Zinssätze einen direkten Einfluss auf Kredite, Hypotheken und Investitionen haben. Bailey betonte, dass die Bank von England darauf abzielt, die Inflation zu kontrollieren, die in den letzten Jahren aufgrund verschiedener globaler und lokaler Faktoren gestiegen ist. Diese Faktoren umfassen unter anderem die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, die Energiepreise und die geopolitischen Spannungen, die die Märkte beeinflussen.…
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USA: Fed bleibt gelassen trotz Verlust der Spitzenbonität
Vertreter der US-Notenbank, auch bekannt als Federal Reserve (Fed), haben gelassen auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten durch die Ratingagentur Moody’s reagiert. Philip Jefferson, der Vizechef der Federal Reserve, äußerte sich heute auf einer Finanzmarktkonferenz und erklärte, dass die Herabstufung in die Überlegungen zur Geldpolitik einfließen werde. Er betonte, dass die Notenbank diese Entwicklung wie alle anderen relevanten Informationen betrachten werde, um die Auswirkungen auf die gesetzten Ziele zu bewerten. Moody’s hatte am Freitagabend die Kreditwürdigkeit der USA von der Bestnote „Aaa“ auf „Aa1“ herabgestuft. In der Begründung für diesen Schritt wies die Agentur darauf hin, dass sich die Finanzlage der Vereinigten Staaten im Vergleich zu früheren Zeiträumen…